Annika Becker (sie/ihr)
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Annika Becker (sie/ihr)
@annikabecker.bsky.social
Freiberufliche Journalistin und Podcasterin ✍🏻🎙️⚽ u.a. für Sportschau_de, TAZ, web_de, Fokus auf den Fußball der Frauen. Teil der FRÜF-Crew. Eine Hälfte von "Becker & Pfeiffer. Der Fußballpodcast". Co-Founderin "Bolztribüne" mit Mara Pfeiffer.
Reposted by Annika Becker (sie/ihr)
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November 26, 2025 at 5:34 PM
Danke, Mara 🫶
November 26, 2025 at 6:21 PM
Ja, alles das.
November 25, 2025 at 7:24 PM
Dankeschön.
November 25, 2025 at 7:05 PM
Danke fürs Teilen 🫶
November 25, 2025 at 7:01 PM
Ich habe in den letzten ca anderthalb Jahren unzählige Male an einem ähnlichen Thread gesessen und ihn dann nie gepostet.

Aber ich hoffe, es hilft anderen, irgendwie. 17/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Wichtig wäre, dass sich auch cis Männer sich intensiv nicht nur mit sich selbst beschäftigen, sondern auch spürbar und sichtbar unterstützend aktiv werden, wenn es die nächsten Aktionstage, Demos oder einfach "Debatten" gibt, statt vermeintlich unbeteiligt am Rand zustehen. 16/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Ich habe keine Antwort darauf, wie sich das einfach ändern ließe und bin auch nicht der erste Mensch, der das feststellt. Zumal gerade, wo politisch auch in anderen, teils überlappenden Bereichen das letzte bisschen Empathie und Hilfe noch zu Tode gekürzt werden soll. 15/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Und andererseits wird uns trotz dieser Allgegenwärtigkeit für den Ernstfall fast nichts beigebracht, kaum Werkzeug an die Hand gegeben. Und ich will damit auch nicht sagen, dass ich selbst mich im umgekehrten Fall perfekt verhalten würde. 14/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Klar, auch etwas erzählt zu bekommen, kann schockierend sein. Aber es gibt nicht sehr viel Wissen darüber, was ein guter Umgang ist, weil es einerseits eine große Abstumpfung dadurch gibt, wie Gewalt oberflächlich zB medial allgegenwärtig ist. 13/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Ich habe zu Pelicot mehr Texte und Postings von cis Männern wahrgenommen, in SoMe oft wütende Abgrenzungen mit Beschimpfungen gegen die später verurteilten Täter. Den Reflex verstehe ich, er ist natürlich. Aber gefühlt geht danach die sichtbare Beschäftigung oft nicht tiefer. 12/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Die Wochen, in denen intensiv über Pelicot berichtet wurde, waren in der Hinsicht gleichzeitig emotional bekräftigend wie schwierig, weil da endlich mal nicht die Täterseite tonangebend im Fokus stand, wie bei den Anschuldigungen gegen Lindemann oder J. Boateng durch die Verteidigung der Fall. 11/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Wie zB tone policing, Lügen/Verdrehungen, Gaslighting/manipulatives Verhalten oder auch rein performativ wahrgenommene oberflächliche Solidarität, wenn es gerade durch einen Anlass alle machen, aber sonst viel Schweigen zu gewissen Themen, anderweitig übergriffiges Verhalten, ... 10/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Andere Reaktionen haben mich negativ überrascht und ich habe für mich die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Und ich merke, dass ich seitdem auch nochmal ganz anders reagiere auf andere strukturell-patriarchale Formen von Gewalt, die oft vergessen werden, weil sie nicht so offensichtlich sind. 9/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Mir war zB sofort klar, dass ich mit manchen Leuten erstmal nicht drüber reden kann, obwohl ich es gebraucht hätte, weil ich dann deren Emotionen mit managen müsste, ohne dazu ansatzweise in der Lage zu sein. Sowas ist oft gar nicht böswillig, aber tut trotzdem weh. 8/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Ich bin sehr dankbar für die Person, die mir erstens eine Adresse rausgesucht hat und mich zweitens sanft in die richtige Richtung gestupst hat. Das werde ich nie vergessen.

Aber auf's Ganze geschaut, hören an der Stelle die Überforderung und die (strukturelle) Gewalt noch längst nicht auf. 7/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Sei es aus Angst oder wie in meinem Fall aus so einer Mischung von Schock und einem gefühlten „es geht ja schließlich nicht um mich“, bei gleichzeitigem Wissen, dass das Quatsch ist. Aber ich erwähne es, weil es wohl eine verbreitete Reaktion ist. Also: Ihr habt jedes Recht auf Unterstützung. 6/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Letztes Jahr bin ich Zeugin eines schweren Gewaltverbrechens geworden und weiß daher aus eigener Erfahrung, dass es auch dann schwierig sein kann, sich zu überwinden, sich an eine professionelle Anlaufstelle zu wenden. 5/x
November 25, 2025 at 6:56 PM
Es kann euch oder Menschen aus eurem Umfeld also helfen, wenn ihr eine Liste mit lokalen Angeboten irgendwo sicher, aber gut erreichbar für euch abgespeichert habt. So wie ihr es vielleicht mit anderen Notfallkontakten macht. 4/x
November 25, 2025 at 6:56 PM