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Jan Tüns und Florian Fricke bilden Doppelspitze
Die SG DJK Rödder stellt die sportliche Leitung der ersten Mannschaft auf ein neues, zukunftsfähiges Fundament. Nach der bereits vermeldeten Vertragsverlängerung von Florian Fricke (DZ berichtete) freut sich der Verein, mit Jan Tüns einen weiteren Spielertrainer verpflichtet zu haben. Ab der Saison 2026/2027 werden beide die A-Liga-Fußball-Mannschaft als gleichberechtigtes Trainerteam führen. Der Verein verabschiedet sich damit bewusst von der klassischen Hierarchie zwischen Chef- und Co-Trainer. Jan Tüns (32), der vom Bezirksligisten SV Gescher zur DJK Rödder wechselt, und Florian Fricke (36) werden gleichgestellt agieren, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins DJK Rödder am Donnerstagabend. Jan Tüns bringt langjährige Erfahrung aus der Bezirks- und Landesliga bei den Sportfreunden Merfeld und DJK Eintracht Coesfeld mit. „In den Vorgesprächen zeigte sich, dass die Kombination beider Charaktere eine ideale Lösung darstellt: Fricke und Tüns verfügen über unterschiedliche Stärken, die sich in der Praxis perfekt ergänzen“, heißt es in der Mitteilung des Vereinsvorsitzenden Andre Schürmann. „Mit dieser strategischen Entscheidung und der gebündelten Kompetenz zweier erfahrener Spielertrainer sieht sich die SG DJK Rödder für die sportliche Zukunft hervorragend aufgestellt. Komplettiert wird das Trainer-Duo durch Christian Kelm als Torwarttrainer. Kelm seit dem vergangenen Winter bei der DJK Rödder schon an Bord. „Kelmi“ bringt über 20 Jahre Erfahrung als Torwarttrainer mit, davon fast die Hälfte höherklassig bei der Spielvereinigung Erkenschwick.
dlvr.it
January 8, 2026 at 6:26 PM
Vereine wehren sich gegen Beitragserhöhung
Die acht Dülmener Fußballvereine und der Sportausschuss-Vorsitzende Sven Pietras haben eine gemeinsame Stellungnahme zur geplanten Beitragserhöhung des Fußballverbandes erarbeitet. Die Clubs fordern den Verband in Kaiserau auf, die Entscheidung zu überdenken. Hier der Text im Original: Vor wenigen Tagen erreichte die Vereinslandschaft ein Schreiben des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW), das uns mit großer Sorge erfüllt. Darin kündigt der Verband eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zur Teilnahme am Spielbetrieb in zwei Stufen an. Demnach sollen die Beiträge im Jahr 2026 um 40 Prozent steigen (Einzug bereits im Februar 2026) und im Jahr 2027 um weitere 60 Prozent.Nach Angaben des FLVW sollen die zusätzlichen Mittel gezielt in die Infrastruktur der Sportschule Kaiserau investiert werden. Begründet wird dieser Schritt mit gestiegenen Personal- und Energiekosten. Diese Investitionen sollen langfristig allen Vereinen zugutekommen.Für unsere Vereine bedeutet diese Entscheidung jedoch faktisch eine Verdopplung der an den Verband zu entrichtende Beiträge innerhalb kürzester Zeit. Sowohl das Vorgehen als auch das Ausmaß der Beitragserhöhung sorgen bei uns für großes Unverständnis. Wir fühlen uns in dieser Angelegenheit nicht ausreichend einbezogen und vor den Kopf gestoßen.Steigende Kosten sind kein ausschließliches Problem des Verbandes, sondern betreffen die gesamte Vereinslandschaft. Auch unsere Vereine stehen vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Eine Beitragssteigerung von insgesamt 100 Prozent stellt aus unserer Sicht jedoch weder eine angemessene noch eine nachhaltige Lösung dar.Die möglichen Folgen einer solchen Maßnahme werfen zahlreiche Fragen auf: Sollen Vereine gezwungen sein, ihre eigenen Mitgliedsbeiträge in vergleichbarem Umfang zu erhöhen oder zusätzliche Einnahmen durch steigende Eintritts- und Cateringpreise zu generieren? Solche Entwicklungen würden inflationäre Effekte verstärken, viele Menschen finanziell überfordern und letztlich weder den Vereinen noch dem Sport insgesamt nutzen.In der Konsequenz drohen sinkende Mitglieder- und Zuschauerzahlen, was langfristig zu rückläufigen Einnahmen sowohl bei den Vereinen als auch bei den Verbänden führen würde.Wir appellieren daher eindringlich an den FLVW, diese Entscheidung nochmals zu überdenken, Maß und Augenmaß walten zu lassen und sich auf die Grundwerte des Sports zu besinnen. Eine stärkere Orientierung an der Basis sowie an den realen Möglichkeiten der Vereine halten wir für dringend erforderlich.Die Vorstände:SV Brukteria Rorup 1921 e.V.DJK Adler Buldern 1919 e.V.DJK Sportfreunde Dülmen 1920 e.V.TSG Dülmen e.V.Grün-Weiß 1928 Hausdülmen e. V.SV Vorwärts Hiddingsel 1929 e.V.Sportfreunde Merfeld e.V.DJK Rödder 1965 e.V.Sportausschussvorsitzender Stadt Dülmen
dlvr.it
January 8, 2026 at 4:38 PM
Ärzteparlament bestätigt Dr. Dirk Spelmeyer aus Dülmen
Der Dülmener Dr. Dirk Spelmeyer bleibt weitere fünf Jahre Vorstandsvorsitzender der Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Das Ärzteparlament bestätigte den Urologen am Mittwoch mit klarer Mehrheit. Spelmeyer hat zwei besondere Herausforderungen identifiziert. „Ich bedanke mich für das große Vertrauen und freue mich darauf, gemeinsam mit meiner Vorstandskollegin Anke Richter-Scheer den eingeschlagenen Weg fortführen zu dürfen. Berufspolitik ist für mich Herausforderung und Ansporn zugleich“, sagte Spelmeyer (65) nach seiner Wiederwahl. Aus seiner Sicht bedarf es strategischer und innovativer Maßnahmen, um die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Westfalen-Lippe auch in Zukunft gewährleisten zu können. Spelmeyer machte klar: „Die Freiberuflichkeit der mehr als 16.000 Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Westfalen-Lippe wird auch weiterhin das Rückgrat der ambulanten Versorgung bleiben. Nach Ansicht des KVWL-Chefs braucht es Einigkeit, Mut und Innovationskraft, um die bevorstehenden Aufgaben bewältigen zu können: „Die demografische Entwicklung wird in den kommenden Jahren zu doppelten Problemen führen: Eine ältere, multimorbide Gesellschaft trifft auf eine drohende Ruhestandswelle bei Ärztinnen und Ärzten. Daher wird die Gewinnung des ärztlichen Nachwuchses ein zentrales Thema sein.
dlvr.it
January 8, 2026 at 8:26 AM
Kopf-an-Kopf-Rennen mit Coesfeld
Nahezu im letzten Moment, nämlich am 16. Spieltag, haben die A-Liga-Fußballerinnen der TSG Dülmen die Tabellenspitze erklommen. Beide Mannschaften liefern sich bislang ein Kopf-an- Kopf-Rennen, denn am neunten Spieltag verloren die Blau-Gelben die Tabellenführung an die Kreisstädterinnen. Weitere Zahlen, Fakten und Besonderheiten hat die DZ-Sportredaktion zur Winterpause zusammengestellt. Die Knipserin: Der Neuzugang bei der TSG Dülmen hat gleich richtig gezündet: Joleen Rüskamp weiß, wo das gegnerische Tor steht. Bislang traf Rüskamp 33 Mal in dieser Saison. Dabei stand sie nur in 14 Spielen auf dem Platz. Dahinter folgen Lea Heying (SG Ahle/Graes/Wessum III) und Franziska Hisker (SF Ammeloe) mit je 19 Treffern. Lust auf Tore: Bis zur Winterpause fielen in der Frauen-Kreisliga A schon 597 Treffer, was einen Schnitt von 4,4 Buden pro Spiel ergibt. Damit haben sich die hiesigen A-Liga-Kickerinnen weiter gesteigert, denn zuletzt lag die Quote bei genau vier Toren pro Spiel. Gefährlichste Offensive: Nicht nur dank Torjägerin Joleen Rüskamp haben die Fußballerinnen der TSG Dülmen auch hier die Nase vorn. 75 Treffer können die Frauen von Trainer Franz Wilms vorweisen. Der Liga-Dritte SV Gescher kommt auf 61 Tore. Vorwärts Epe und SG Ahle/Graes/Wessum III trafen jeweils 46 Mal. Mit 43 Buden ballerte sich DJK Eintracht Coesfeld auf den zweiten Rang. Harmlos: Der RSV Borken fand nur 13 Mal den Weg ins gegnerische Tor und nimmt mit vier Punkten den letzten Tabellenrang ein. Der Vorletzte SC RW Nienborg (18 Tore) und Drittletzte SV Union Wessum II (16) sind nicht viel besser. Fortuna Gronau holte mit nur 24 Toren insgesamt 25 Zähler und verweilt zur Winterpause auf Rang acht. Abwehrbeton: Die beste Abwehr der Liga stellt die DJK Eintracht Coesfeld. Die DJK-Keeperin musste nur zwölf Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen. Spitzenreiter TSG Dülmen ließ sich nur 17 Mal überrumpeln, der SV Gescher kassierte 21 Gegentreffer. Schießbude: In den 17 Spielen bislang kassierten die Frauen von RSV Borken schon 76 Gegentreffer. Aber auch der SC Rot-Weiß Nienborg verzeichnete schon 72 Einschläge im eigenen Kasten. (Weitere Berichterstattung zum Thema in der Donnerstags-Printausgabe der DZ sowie im E-Paper.)
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January 7, 2026 at 6:14 PM
Trainer bleiben an Bord
Die DJK Rödder und Brukteria Rorup setzen auf Kontinuität, obwohl zuletzt nicht alle Ziele erreicht wurden: Florian Fricke (Rödder) sowie Cedric Schürmann und Tim Schlamann (Rorup) haben ihre Verträge als Übungsleiter verlängert. Die SG DJK Rödder setzt auf eine gemeinsame Zukunft und hat den Vertrag mit Spielertrainer Florian Fricke verlängert. Trotz der sportlich schwierigen Hinrunde mit Platz 13 (16 Punkte) steht der Verein voll hinter dem 36-Jährigen, der vor anderthalb Jahren vom Co- zum Spielertrainer aufstieg. _„Wir schauen nicht nur auf die aktuelle Tabelle, sondern auf die langfristige Entwicklung“_, betont der Vorstand mit Blick auf die erfolgreiche Vorsaison und das Stadtmeisterschafts-Finale im Simmer. Fricke bringt wertvolle Erfahrung aus der Ober- und Westfalenliga (Erkenschwick, Hassel, Haltern, Nordkirchen) mit, die er nun gezielt an den Nachwuchs weitergeben will. Sein Fokus liegt darauf, junge Talente aus der eigenen Jugend zu integrieren und spielerisch für die A-Kreisliga zu entwickeln. Mit dieser Entscheidung herrscht nun Planungssicherheit, um den Blick in der Rückrunde wieder gemeinsam nach oben zu richten. Die Roruper Abteilungsleitung um Matthias Voßkühler, Thomas Wortmann und Stephan Brocks schreibt: "Wir verlängern gerne mit dem Duo Cedric Schürmann und Tim Schlamann. Das war auch unsere klare Absicht. Gründe aus Sicht des Vereins, warum gerne verlängern wurde, sind: Menschlich und kommunikativ sind bei Trainer top. Und trotz fast 40 eingesetzten Spielern in der Hinrunde sind Beide immer positiv geblieben. Mehr war und ist dann sportlich auch nicht drin. Die Spieler schätzen die Zusammenarbeit und das abwechslungsreiche Training", heißt es vom Fußball-B-Ligisten. (Was Florian Fricke und Cedric Schürmann zur Hinrunde und zur Verlängerung der Zusammenarbeit sagen, lesen Sie in der Mittwochs-Printausgabe der Dülmener Zeitung und im E-Paper.)
dlvr.it
January 6, 2026 at 6:09 PM