@elbinho.bsky.social
he/him
#wirsindmehr
Cool, das ist ja im Kern eine gute Nachricht. Vermutlich werden wir uns ohnehin noch längere Zeit an Szenario 15 von JotL die Zähne ausbeißen, daher haben wir es auch nicht extrem eilig :)
June 5, 2025 at 11:48 AM
Wobei ich das nie so richtig verstanden habe. Also, ich tue mich zwar auch schwer damit, eine Partei zu wählen, die 1% hat, aber gerade um die 5% herum hat meine Stimme doch tendenziell viel mehr Einfluss als bei einer Partei, die auf jeden Fall zweistellig wird
February 1, 2025 at 11:55 AM
Um John Oliver zu zitieren:

"We may do the Hitler salute, but that's only to show how tall a llama is.

It's about this tall.

From my chest it's about this tall."
January 26, 2025 at 12:43 AM
Diese Tabelle hilft, um sich hier zurechtzufinden :)
January 22, 2025 at 12:06 AM
Wieso nicht? Was passiert dann mit den Anteilen derer, die aktuell mehr als 100 haben? Die müssen sie an andere abgeben. Und dass Firmenanteile sich im Zweifelsfall durch Verkauf zu Geld machen lassen, ist ja irgendwie die Grundlage unseres Systems
January 21, 2025 at 12:13 PM
Unternehmen sind ja nicht losgelöst von Menschen, sondern haben Gesellschafter, Aktionäre, Inhaber, whatever. "Keine Milliardäre" bedeutet also, dass diese Milliardenunternehmen in Streubesitz mit jeweils Anteilen unter einer Milliarde wären. Also doch viele Menschen, die sich das Vermögen teilen
January 21, 2025 at 11:56 AM
Ich bin nicht derjenige, der Wahlen im Kontext von öffentlicher Finanzierung angebracht hat
January 18, 2025 at 6:21 PM
Gewählt zu werden ist keine Grundlage dafür, öffentliche Gelder zu bekommen, wäre ja auch ein absurdes System.

Und ich würde nochmal recherchieren, wie Parteienfinanzierung funktioniert, aber ein Tipp: Es kommt nicht darauf an, ob man im Parlament sitzt
January 18, 2025 at 6:04 PM
Also bei verfassungsfeindlichen Parteien ist es okay, wenn man sie weiter mit #Steuergeld finanziert? Ja, klar...
January 18, 2025 at 5:37 PM
Aber dieser generelle Trend, von dem ich hoffe, dass ich ihn mir nicht nur eingeredet habe, stimmt mich langfristig optimistisch. Natürlich hilft das Betroffenen heute überhaupt nicht weiter, und ich hoffe, dass ich wenn ich im Alltag mit ihnen interagiere Teil der Lösung und nicht des Problems bin
January 12, 2025 at 12:41 PM
Das ist natürlich kein Selbstläufer, für die Anerkennung dieser Krankheiten haben zu viele Menschen kämpfen und leiden müssen. Und es ist frustrierend, dass man offenbar jedes Mal bei 0 anfangen muss, und auch nach Jahrzehnten harten Kampfes noch lange keine vollständige Normalisierung in Sicht ist
January 12, 2025 at 12:41 PM
Aber ich habe den Eindruck, dass (auch wenn es noch immer stigmatisiert ist) zb eine Depression heute sozial akzeptierter ist, als vor 20 Jahren. Oder auch eine HIV-Infektion. Ich vermute, dass die von dir genannten Krankheiten einen ähnlichen Verlauf nehmen werden
January 12, 2025 at 12:41 PM
Für mich sieht es so aus, als wäre üblicherweise eine Krankheit bei Entdeckung noch am wenigsten sozial akzeptiert, und dann wird es im Laufe der Zeit quälend langsam besser. Besonders schlimm ist es bei psychiatrischen, psychosomatischen und sexuell übertragbaren Krankheiten
January 12, 2025 at 12:41 PM
Das Zweite ist der Umgang der Gesellschaft mit chronischen Erkrankungen. Da erkenne ich an, dass die aktuelle Situation für die von dir genannten Krankheiten katastrophal ist. Aber wenn ich mir den Trend von anderen Krankheiten ansehe, bin ich optimistischer. Das sagt sich für mich natürlich leicht.
January 12, 2025 at 12:41 PM
Für mich sind das zwei verschiedene Sachen: Das eine ist der globale Aufschwung von Faschisten, da sind wir glaube ich einer Meinung und haben alles relevante gesagt.
January 12, 2025 at 12:41 PM
Denn ich vermute, wenn wir dort angekommen sind, sind wir auch wieder bei systematischem Massenmord angekommen. Daher gilt es die Nazis jetzt unbedingt aufzuhalten
January 12, 2025 at 12:00 PM
Es tut mir leid, falls ich den Eindruck erweckt habe, die Diskriminierung dieser Gruppe in irgendeiner Form verharmlosen zu wollen. Meine Kernaussage sollte eigentlich nur sein, dass der Begriff "lebensunwert" (zum Glück!) noch nicht in dem Maße normalisiert ist
January 12, 2025 at 11:56 AM
Das wir da schon angekommen sind, sehe ich aktuell noch nicht, aber vielleicht ist das ein Stück weit Ignoranz als Nicht-Betroffener. Daher bin ich dankbar für den Diskurs
January 12, 2025 at 11:51 AM
Ja, mein Einwand bezog sich auch auf die Antwort, dass die Patient*innen "schon längst als DAS angesehen werden"

Dass die Nazis unserer Zeit das als Ziel haben, und sie erschreckend erfolgreich sind, sehe ich glaube ich ganz ähnlich
January 12, 2025 at 11:51 AM
Ich bin zum Beispiel auch unzufrieden, wie Bürgergeldempfängern Leistungen gekürzt werden, wenn die Jobcenter den Eindruck haben, sie würden Arbeit "verweigern".

Trotzdem würde ich daraus nicht ableiten, dass die Jobcenter nach dem Motto "Arbeit macht frei" handeln würden
January 12, 2025 at 11:32 AM
Für mich persönlich ist aber ein relevanter Unterschied zwischen Diskriminierung, die sich schamvoll hinter einem Stapel Bürokratie verstecken muss, und der öffentlichen Verwendung von NS-Vokabeln, die Massenmord rechtfertigen sollten.
January 12, 2025 at 11:32 AM
Unabhängig davon ist es natürlich ein Skandal, wie mit chronisch Kranken umgegangen wird, und ich will niemandes Erfahrungen hier irgendwie schönreden oder relativieren.
January 12, 2025 at 11:32 AM
Aktuell machen das ein vermutlich ein paar Nazis in AfD oder den dunklen Ecken der CDU, und die Gefahr ist groß, dass es ähnlich wie "Remigration" auch salonfähig werden wird, aber ich glaube zu behaupten, dass wir schon da angekommen wären, ist auch auf seine Art gefährlich.
January 12, 2025 at 11:32 AM
Ich habe nicht den Eindruck, dass wir schon in dem Stadium angekommen sind, dass zb an der Regierung beteiligte Politiker oder große Medienhäuser das Wort "lebensunwert" verwenden können, ohne dass es einen öffentlichen Aufschrei gibt.
January 12, 2025 at 11:32 AM