Ann-Christin Neuenstein
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femstainability.bsky.social
Ann-Christin Neuenstein
@femstainability.bsky.social
(she/her) Spreche gerne über feministische, rassismus- & kapitalismuskritische Literatur, denke viel über ein neues, anderes System nach & wie wir dieses gerechter gestalten können, organisiere Horizonte Leseparties
Das habe ich auch genauso empfunden. Lass uns unbedingt noch dazu austauschen! Und btw: I feel it, nun alle James Baldwin Bücher lesen zu wollen
January 29, 2025 at 10:37 AM
Awww, du bist so lieb! Ja, mach ich. Manchmal ist’s eben ein bisschen hügelig. Aber wäre ja langweilig otherwise ❤️
January 28, 2025 at 7:08 PM
Meine neue, über die Jahre erarbeitete Strategie lautet: Fragen stellen und mich nicht verstecken, weil ich vermeintlich bedeutsame Menschen nicht kenne!
January 28, 2025 at 6:14 PM
Natürlich ist es nicht schlimm, nicht dieselben Lieder oder dieselben Bücher zu kennen – ich finde es sogar bereichernder, je unterschiedlicher wir sind. Dennoch kann ich mich nicht erwehren, wenn im ersten Moment dieses Schamgefühl in mir aufsteigt und ich mich fehl am Platz fühle.
January 28, 2025 at 6:14 PM
…Selbstbewusstsein und Überlegenheitsgefühl begegnen usw., während man selbst sich den Zugang zu alldem hart erarbeiten muss, und immer, wenn man einen kleinen Sieg errungen hat, mit der nächsten Unzulänglichkeit konfrontiert wird.“ (S.30)
January 28, 2025 at 6:14 PM
„Didier Eribon (2016) hat das Gefühl sozialer Fremdheit in seinem Buch „Rückkehr nach Reims“ beschrieben:

Man bewegt sich in Kreisen, in denen alle anderen dieselben Bücher gelesen haben, dieselbe Musik hören und genießen können, über dieselben Andeutungen lachen, ihren Mitmenschen mit demselben…
January 28, 2025 at 6:14 PM
Knapp eine Woche später sitze ich hier und lese in „Verkannte Leistungsträger:innen – Berichte aus der Klassengesellschaft“ herausgegeben von Nicole Mayer-Ahuja und Oliver Nachtwey (Edition Suhrkamp SV). Meine Augen staunen als sie die folgenden Zeile erblicken:
January 28, 2025 at 6:14 PM
Dieses Gefühl, dass oft mit Scham verbunden war bzw. teilweise auch jetzt noch ist. Dabei hatte ich mich doch gerade getraut, in diesen mir fremden & neuen Space der Schreibenden in Köln durch den Besuch der Veranstaltung einzutreten.
January 28, 2025 at 6:14 PM
In meinem Gespräch danach fragte ich den zwei Plätze neben mir Sitzenden, der bei Brinkmann geschmunzelt hatte, nach dem Autor und erfuhr, dass er der Namensgeber einer der bedeutsamsten Stipendien in Köln zu sein schien. Ich hatte mal wieder keine Ahnung und mich beschlich wieder dieses Gefühl.
January 28, 2025 at 6:14 PM