Christian Stecker
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pluggedchris.bsky.social
Christian Stecker
@pluggedchris.bsky.social
Professor of Political Science at TU Darmstadt / Hallenser. Interested in politics. HP: chrstecker.de
Ich habe nix davon so gemeint. "undemokratischER“ & natürlich müssen Abgeordnete nicht tun, was Wähler anderer Parteien wollen. Das Argument ist komplexer und weniger AfD-freundlich, als es Dir vllt erscheint – demnächst mit mehr Buchstaben; über Kritik freue ich mich natürlich. tinyurl.com/29wecej9
Ohne Koalitionskorsett und Brandmauern, ein Buch von Christian Stecker - Campus Verlag
Christian Stecker: Ohne Koalitionskorsett und Brandmauern - Wie flexible Mehrheiten die Demokratie stärken
www.campus.de
January 10, 2026 at 9:49 PM
Ja, die 5%-Hürde ist undemokratischer als keine: Sie verweigert Anhänger:innen von FDP, BSW, Volt, Tierschutzpartei & Co. parlamentarische Repräsentation. Sie muss funktional mit „Regierungsfähigkeit“ begründet werden – aber es gäbe Designs, die ohne sie auskommen👉 verfassungsblog.de/die-zukunft-...
Die Zukunft des Regierungssystems – Zur semi-parlamentarischen Option
verfassungsblog.de
January 10, 2026 at 9:32 PM
Klar, aber wie man eine Partei behandelt, behandelt man in der repräsentativen Demokratie zwangsläufig auch ihre Wähler. Die Wahlentscheidung liegt beim Souverän – Kooperationsverbote als Nötigungsversuche zur „richtigen“ Stimmabgabe fand ich schon bei SPD vs. PDS/Linke problematisch.
January 10, 2026 at 9:19 PM
Die AfD/ihre Wähler sind nicht von parl. Repräsentation ausgeschlossen; ihre Stimmen dürfen aber laut Brandmauervorschrift niemals den Ausschlag für eine Entscheidung geben. Das ist mE undemokratischer als eine thematische & flexible Mehrheitsbildung (und wohl auch elektoral nicht so erfolgreich).
January 10, 2026 at 8:10 PM
Ich halte es für undemokratischer, eine Partei (sei es Die Linke, eine Oppositionspartei oder die AfD) kategorisch und ohne Würdigung des konkreten Inhalts von der Mehrheitsbildung auszuschließen, weil man damit auch deren Wähler ausschließt. Ingham, Rule by multiple majorities wäre ein Bezug.
January 10, 2026 at 6:29 PM
Pflicht wäre sicher übertrieben. Insofern Parteien in der repräsentativen Demokratie Sachwalter der Bürger sind, um Meinungsverschiedenheiten in Entscheidungen zu bündeln, wird es aber nicht ganz ohne Konstruktivität gehen.
January 10, 2026 at 5:28 PM
Thank you for your valuable contribution. This has important impliations for our understanding of Wycinanki and beyond! Much remains to be studied!
December 11, 2025 at 2:32 PM
In der Tat, ein Hauch. Einerseits sollte es um flexible Mehrheiten geschlossener Fraktionen gehen. Andererseits funktionieren die Reflexe, dass es "eine eigene Mehrheit" braucht. Und ist es nicht verrückt, dass der destruktive Oppositionsführer Merz, als Kanzler auf konstruktive Linke zählen kann?
December 4, 2025 at 10:03 AM
Great slides and extremely generous and public-spirited to share them!
November 28, 2025 at 9:31 AM
Danke! Kenne ich noch nicht und schaue es mir an.
November 18, 2025 at 7:36 PM
Stellen wir dahin, ob das akkurat ist. Ich habe ein Störgefühl, wenn in einem Text über Demokratie 25%++ der Wähler nur als illiberale und verführte Masse ohne legitime politische Positionen und Repräsentationsansprüche im Hintergrund figurieren.
Wie finden Sie das?
papers.ssrn.com/sol3/papers....
Political Representation Gaps and Populism
<div> Populists are often defined as those who claim that they fill "political representation gaps" -differences between the policymaking by establis
papers.ssrn.com
November 18, 2025 at 7:24 PM
2. Dass etwas von "üblichen Verdächtigen" geraunt wird, die es irgendwie knallen lassen wollen und dabei im Fall von Manow unterschlagen wird, dass er daran glaubt, dass sich eine Demokratie nur aus dem politischen Wettbewerb selbst heraus stabilisieren kann und eine Brandmauer vergeblich ist.
November 18, 2025 at 7:06 PM
Ich finde ihre Texte immer sehr erhellend. Hier stört mich insbesondere:
1. Dass ein Text über den "Kampf um die Demokratie" nicht problematisiert, dass auch AfD-Wähler ein Recht auf Repräsentation haben und es Evidenz für Lücken (nicht nur illiberale Präferenzen) gibt cepr.org/system/files...
cepr.org
November 18, 2025 at 7:06 PM
Es hat m.E. viel mit bereits stattgefundener Migration und damit dann doch auch mit Politik und nicht nur einem autoritären Extremismus zu tun.
November 4, 2025 at 7:14 PM
Ich befürchte, dass wir genau an der Stelle sind, wo es gilt, die am wenigsten katastrophale Lösung zu finden.
October 28, 2025 at 3:13 PM
Auf Mikroebene ist vieles denkbar. Die Schweden schließen Earmarks aus, weil erst die Obergrenze und dann die Einzelpläne im Haushalt entschieden werden.
October 24, 2025 at 12:56 PM
Völlig richtig, aber die AfD hat dafür (z. B. Remigration) keine Mehrheit. Die Union aber für ihre eigene moderatere Migrationspolitik schon - es sei denn die AfD verweigert sich, aber das muss sie einigen ihrer Wähler dann gut erklären. Aktuell muss sich nichts erklären und alles die Union.
October 24, 2025 at 9:25 AM
Ja, man wäre mindestens sehr spät dran und eine AfD (ggf. mit BSW)-Sitzmehrheit ist nicht ausgeschlossen. Ansonsten kann die CDU aber damit rechnen, Medianpartei zu sein und dann käme es drauf an, wer sich auf das Spiel flexibler Mehrheiten einlässt.
October 24, 2025 at 9:23 AM
prinzipiell ja, aber in der Welt flexibler Mehrheiten müssen sich für jedes Thema Mehrheiten finden. Für Remigration oder die Rückkehr zum Abstimmungsrecht, gibt es die nicht und die AfD würde verlieren.
October 22, 2025 at 10:16 AM