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Regionalgruppe der Scientists for Future am Alfred-Wegener-Institut

News über unsere Live Vorträge auf YouTube:
https://www.youtube.com/c/Wissenschaftf%C3%BCrsWohnzimmer
Für mich definitiv ein Thema, dass eine spannende Diskussion ermöglicht. Mich würde daher besonders die Meinung der Community hier dazu interessieren :)

10/10
January 25, 2026 at 12:08 PM
Die Hauptbotschaft ist: Wenn wir die Verantwortung auf mehr Schultern verteilen, werden wir als Gesellschaft stärker. Es entsteht eine neue Art der Durchsetzungsfähigkeit, nicht durch die Macht einer Einzelperson, sondern durch den Zusammenhalt der Gemeinschaft.

9/10
January 25, 2026 at 12:08 PM
Und v.a. in der Nachbarschaft. In Krisen helfen sich Menschen oft direkt gegenseitig, zum Beispiel mit Essen oder Schlafplätzen. Hier geht es um Zusammenhalt und gleichberechtigte Hilfe.

8/10
January 25, 2026 at 12:08 PM
Dass das funktionieren kann, wird an Beispielen gezeigt. So gibt es an manchen Universitäten Gruppen, die statt von Professor*innen von einem Team gemeinsam geleitet werden. Das führt zu besseren Entscheidungen und sorgt dafür, dass niemand allein unter dem Stress zusammenbricht.

7/10
January 25, 2026 at 12:08 PM
3. Sich selbst hinterfragen: Wer führt, muss sich fragen: „Habe ich zu viel Macht? Bin ich fair zu anderen?“. Das hilft dabei, soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt zu stellen.

6/10
January 25, 2026 at 12:08 PM
2. Voneinander lernen: Niemand weiß alles. In einer Gruppe hört man einander aktiv zu und lernt aus verschiedenen Meinungen, um gemeinsam stärker zu werden.

5/10
January 25, 2026 at 12:08 PM
Dafür braucht es drei Dinge:
1. Wissen gemeinsam entwickeln: Forscher*innen und Menschen aus dem Alltag arbeiten auf Augenhöhe zusammen, damit Lösungen entstehen können, die für alle funktionieren.

4/10
January 25, 2026 at 12:08 PM
Auch ist die Last für eine einzelne Person oft viel zu groß.
Stattdessen sollte man über Führung neu nachdenken. Gute Führung sollte gemeinsam in der Gruppe passieren. Es geht nicht darum, wer den höchsten Titel hat, sondern wie man zusammenarbeitet, um ungerechte Systeme zu verändern.

3/10
January 25, 2026 at 12:08 PM
und Expertenwissen. Die Person gibt dann „von oben nach unten“ die Richtung vor. Die Autor*innen vom TRACTION collective sagen aber, dieses Modell ist veraltet und passt nicht zu komplexen Problemen wie der Klimakrise, weil es oft ungerecht ist und wichtige Probleme ignoriert.

2/10
January 25, 2026 at 12:08 PM
Wut, Trauer und Hilflosigkeit sind absolut gerechtfertigt, aber bitte achtet auf eure Grenzen und legt Pausen ein. Vermeidet Reizüberflutung und achtet auf eure digitale Hygiene. Selbstfürsorge ist wichtig.

Der nächste Post ist dann für die, die ein wenig Ablenkung gebrauchen können.
January 25, 2026 at 12:01 PM
Das Wichtigste natürlich direkt vergessen. Wer jetzt neugierig auf die Kunstwerke geworden ist, findet sie hier zum Nachhören: citiesandmemory.com/polar-sounds/

Und freut euch schon einmal auf die Zukunft. Denn Geraint wird dieses Jahr noch bei uns bei Wissenschaft fürs Wohnzimmer zu Gast sein 😊
Polar Sounds - reimagining the sounds of the Arctic and Antarctic
Polar Sounds is a project to reimagine, remix and recontextualise the sounds of some of the world's remotest regions.
citiesandmemory.com
January 24, 2026 at 4:31 PM
Nicht nur über die fertigen Kunstwerke, sondern auch über die Zusammenarbeit selbst. Anstatt abstrakt zu bleiben, können die Pole durch solche Kollaborationen realere, erfahrbare Räume werden und eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung unserer zukünftigen Beziehung zum Ozean spielen.

11/11
January 24, 2026 at 4:27 PM
Das Projekt zeigt, dass durch die Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wissenschaft, ein breiteres Publikum erreicht werden kann. Die kalten Daten werden so zu einer Art kulturellem Gemeinbesitz, über den man die Pole erleben und sich emotional mit ihnen verbinden kann.

10/11
January 24, 2026 at 4:27 PM
Entsprechend wurden durch die Arbeit starke emotionale Reaktionen hervorgerufen.
Auch wurde die Arbeit für viele Künstler*innen zu einer Form des Aktivismus, mit Kompositionen, die auf Umweltkrisen und Einfluss des Menschen insbesondere durch die Lärmverschmutzung aufmerksam machen sollen.

9/11
January 24, 2026 at 4:27 PM
bei denen eine klare Verbindung zwischen den polaren Daten und der eigenen Kultur hergestellt wurde. Dieser Prozess wird als geografische Sinnstiftung beschrieben, bei der diese wunderbaren, fremden Orte mit einem persönlichen Bezug greifbarer gemacht wurden.

8/11
January 24, 2026 at 4:27 PM
Neben den Klängen, nutzen die Künstler*innen auch visuelle Referenzen als Grundlage für ihre Klangbilder, sodass sich insgesamt multidimensionale Vorstellungen ergeben haben. Etwas, das ich persönlich an dem Projekt besonders faszinierend finde, sind v.a. die Stücke,

7/11
January 24, 2026 at 4:27 PM
Denn die Daten zeigen, die polaren Ozeane sind belebt und laut. Neben dem Gesang und Rufen von Walen und Robben, hört man brechendes und aneinanderreibendes Eis, aber auch menschliche Aktivität wie das dumpfe, mächtige Knallen von seismischen Luftkanonen (airguns).

6/11
January 24, 2026 at 4:27 PM
Vor der Teilnahme waren die Vorstellungen, wie es in den polaren Regionen ist, v.a. von visuellen Medien geprägt. Von Bildern von Eis, Schnee, Einsamkeit & Kälte. Die Pole wurden mit Stille oder einer akustischen Utopie verbunden. Eine Ansicht, die sich durch das Projekt schnell geändert hat.

5/11
January 24, 2026 at 4:27 PM
Aus solchen Fragen ist das Polar Sounds Project entstanden – eine Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Kunst. Mit dabei waren über 100 Musiker*- und Klangkünstler*innen aus 31 Ländern, die mit akustischen Daten aus der Arktis und Antarktis eigene Kompositionen geschaffen haben.

4/11
January 24, 2026 at 4:27 PM
wenn sie mit den Daten konfrontiert werden, die wir aus der Wissenschaft an diesen Orten so messen? Verändert sich dadurch die Vorstellung von polaren Meeren, wenn man sich aktiv mit akustischen Daten auseinandersetzt? Und wie entwickeln und verändern sich diese Vorstellungen?

3/11
January 24, 2026 at 4:27 PM
Gerade entlegene und physisch für die meisten nicht erreichbaren Orte sind dabei besonders faszinierend. Für viele Wissenschaftler*innen des AWI sind das insbesondere unsere verschiedenen Polarwelten. Aber wie reagieren eigentlich Künstler*innen auf diese Gegenden,

2/11
January 24, 2026 at 4:27 PM