Leibniz-Institut für jüdische Geschichte & Kultur - Simon Dubnow
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Leibniz-Institut für jüdische Geschichte & Kultur - Simon Dubnow
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Impressum: https://www.dubnow.de/impressum
Die Konferenz findet begleitend zur Ausstellung »Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen« statt, die das Jüdische Museum Berlin anlässlich des 100. Geburtstags des französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten des Holocaust, Claude Lanzmann (1925–2018), zeigt.
February 6, 2026 at 7:52 AM
Elisabeth Gallas moderiert und Jan Gerber kommentiert das Panel »Verworfene Ideen: Die nicht veröffentlichten Themen«. In die Konferenz sind zudem viele weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler involviert, die einmal am Dubnow-Institut beschäftigt oder zu Gast waren.
February 6, 2026 at 7:52 AM
Weitere Infos:
www.dubnow.de/veranstaltun...

Foto: Rede von Adolf Berman zur Gedenkfeier zum dritten Jahrestag am ersten, von Leon Suzin gestalteten Denkmal für die Ghettohelden an der Kreuzung der Zamenhof und (ab 1946) Anielewicz-Straße, Warschau, 19. April 1946. Quelle: Ghetto Fighters’ House.
Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow
Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) erforscht interdisziplinär und epochenübergreifend jüdische Lebenswelten im mittleren und östlichen Europa.
www.dubnow.de
February 3, 2026 at 11:20 AM
Bis Ende Februar kann die Ausstellung im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Zur Finissage am Do, 26.02.26, ist die Ausstellung ab 16 Uhr geöffnet. Um 17 Uhr schließt sich ein Vortrag über eine andere Ausstellung aus den Beständen des Warschauer Jüdischen Historischen Instituts an.
February 3, 2026 at 11:20 AM
Die Ausstellung zeigt die Ambivalenzen jüdischen Lebens in Polen unmittelbar nach dem Holocaust: zwischen Selbstbestimmung & Gewalt, Trauer & Neuanfang, Wiederaufbau & Emigration. Dabei fragt die Ausstellung auch nach der Entstehung, den Leerstellen, der Wirkung und Überlieferung von Fotografien.
February 3, 2026 at 11:20 AM
In der Ausstellung „Der bestimmende Blick“ ist er auf diesem Foto zu sehen: am 19. April 1946 hielt Berman eine Rede anlässlich des 3. Jahrestages des Aufstandes im Warschauer Ghetto. 1947 wurde er Vorsitzender des Zentralkomitees der Juden in Polen, 1949 musste er vom Posten zwangsweise abtreten.
February 3, 2026 at 11:20 AM
In der Nachkriegszeit und der DDR engagierte sie sich als Fürsorgepflegerin und als Zeitzeugin.

Foto: Eva, Rahel und Yvonne (v. l. n. r.), ca. 1938; Privatbesitz Eva Hillmann.
February 1, 2026 at 9:17 AM
Sie selbst und Eva verblieben in Leipzig, durch die Ehe zu dem nicht-jüdischen Kurt zunächst vor der Deportation geschützt. Viele Jahre in Haft, weigerte er sich, sich scheiden zu lassen.
Noch im Februar 1945 wurde Rahel jedoch nach Theresienstadt deportiert, wo sie bis zu ihrer Befreiung überlebte.
February 1, 2026 at 9:17 AM
Sie engagierte sich fortan im Widerstand und kümmerte sich um die gemeinsamen Töchter Yvonne (1927-1972) und Eva (*1935). Da alle drei als Jüdinnen der zunehmenden antisemitischen Verfolgung ausgesetzt war, brachte Rahel ihre ältere Tochter 1939 mit dem letzten „Kindertransport“ in Sicherheit.
February 1, 2026 at 9:17 AM
Sie engagierte sich für die Rechte von Frauen & Kindern, so im Roten Frauen- & Mädchenbund & in der Kinderorganisation „Jugendspartakus“.
Als Kommunistin wurde sie kurz nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten – am 16.3.33 – verhaftet, etwa 1,5 Monate später jedoch wieder freigelassen.
February 1, 2026 at 9:17 AM
Als eines von 13 Kindern wurde Rahel in einer Rabbinerfamilie in Oberschlesien geboren, engagierte sie sich bereits als junge Frau im Jüdischen Arbeiterbund für Polen und Russland. In den 1920er Jahren, mittlerweile in Leipzig, heiratete sie Kurt Lenz & trat in die Kommunistische Partei bei.
February 1, 2026 at 9:17 AM
Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg ließ sich Rotbaum in Paris nieder,
January 30, 2026 at 12:13 PM
dortigen Polnischen Theater zusammen. Er starb 1994 in Wrocław im Alter von 93 Jahren. Seinem Testament entsprechend wurde Rotbaums Archiv 1998 von der Jüdischen Kultusgemeinde in Wrocław dem JHI geschenkt.

Foto: Jakub Rotbaum beim Gang durch die Ruinen des Warschauer Ghettos, 1947; Quelle: ŻIH.
January 30, 2026 at 12:13 PM
„Der bestimmende Blick“ im DI in Leipzig zu sehen.
Weitere Infos: www.dubnow.de/veranstaltun...

Auf Wunsch der Schauspielerin Ida Kamińska kehrte Rotbaum 1949 nach Polen zurück und übernahm die künstlerische Leitung des Niederschlesischen Jüdischen Theaters in Wrocław. Später arbeitete er mit dem
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Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) erforscht interdisziplinär und epochenübergreifend jüdische Lebenswelten im mittleren und östlichen Europa.
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January 30, 2026 at 12:13 PM
mit den niedergebrannten Überresten des von den Deutschen eingerichteten Ghettos zum Symbol für die Ermordung der Juden Europas durch Nazi-Deutschland geworden war. Die private Bildstrecke, die bei diesem ersten Besuch im Nachkriegspolen entstand, ist noch bis Ende Februar in der Ausstellung
January 30, 2026 at 12:13 PM