Mattias Muckenhuber
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Mattias Muckenhuber
@mattiasmuck.bsky.social
Ökonom | Volkswirtschaftliches Referat ÖGB | alma latina
Die gesamte Analyse findet ihr auf der Website des @oegb.bsky.social. 7/7

www.oegb.at/analysen-und...
Einnahmen aus vermögensbezogenen Steuern so niedrig wie noch nie
Im Jahr 2024 lagen sie bei nicht einmal einem Prozent der gesamten Einnahmen aus Steuern und Abgaben
www.oegb.at
December 17, 2025 at 7:22 AM
Wenn bereits jetzt – wie zuletzt vom Fiskalrat – von einem zusätzlichen zukünftigen Sparbedarf die Rede ist, müssen neue vermögensbezogene Steuern dabei eine zentrale Rolle spielen.

Denn rein ausgabenseitiges Sparen bei dieser enormen Vermögensschieflage ist Gift für Wirtschaft und Demokratie. 6/7
December 17, 2025 at 7:22 AM
Mit einer Erbschaftssteuer würden wir übrigens keinen Sonderfall darstellen – die Steuer ist international eine gängige Praxis. 27 von 38 OECD-Ländern bzw. 17 von 27 EU-Ländern haben Einnahmen aus Erbschafts- und Schenkungssteuern. 5/7
December 17, 2025 at 7:22 AM
Das Potenzial dafür ist da: Fast nirgendwo in Europa ist Vermögen so ungleich verteilt wie hier. Alleine die reichsten fünf Familien besitzen mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerung. Und jährlich werden derzeit 21,5 Mrd. Euro steuerfrei vererbt – davon 41 % an nur ein Prozent der Erb:innen. 4/7
December 17, 2025 at 7:22 AM
Würde man die Einnahmen aus vermögensbezogenen Steuern auf den OECD-Durchschnitt erhöhen, brächte das Mehreinnahmen von ca. acht Mrd. Euro.

Wie? Indem wir eine Vermögenssteuer und eine Erbschaftssteuer einführen. Je nach Modell bringt das Einnahmen von 8-9 Mrd. Euro – Ausweicheffekte inklusive. 3/7
December 17, 2025 at 7:22 AM
Im Durchschnitt der Industriestaaten (OECD) liegt der Beitrag von vermögensbezogenen Steuern bei fast fünf Prozent der Steuereinnahmen – Österreichs Wert machte zuletzt also nur mehr ein Fünftel des OECD-Durchschnitts aus. Und nur drei Länder setzen noch weniger auf diese Steuern als Österreich. 2/7
December 17, 2025 at 7:22 AM
(Ein bisschen mehr sogar, wie meine Analyse im April 2024 gezeigt hat..

Innerhalb von drei Jahren stieg der Preis um fast 90 Prozent, wobei er erst ab Anfang 2023 so richtig abgehoben ist.)

bsky.app/profile/matt...
Was waren Österreichs größte Preistreiber in der Teuerungskrise?

Wohl kaum jemand konnte den Preissteigerungen im Energiebereich ausweichen - der Verlauf der fossilen Teuerung war aber sehr unterschiedlich. Aber auch andere Preise, z.B. zuletzt für Olivenöl, stiegen stark an. 🔽
September 18, 2025 at 5:47 PM
Reposted by Mattias Muckenhuber
Eine Betrachtung seit dem Erreichen der österreichischen Talsohle (Oktober 2024) zeigt sogar, dass wir zuletzt die beste Entwicklung der Industrieproduktion aller Euroländer aufwiesen.

(Ja, solche Vergleiche ausgehend von einem Basiszeitpunkt sind äußerst volatil - aber trotzdem spannend.) 2/2
September 12, 2025 at 9:33 AM
Eine Betrachtung seit dem Erreichen der österreichischen Talsohle (Oktober 2024) zeigt sogar, dass wir zuletzt die beste Entwicklung der Industrieproduktion aller Euroländer aufwiesen.

(Ja, solche Vergleiche ausgehend von einem Basiszeitpunkt sind äußerst volatil - aber trotzdem spannend.) 2/2
September 12, 2025 at 9:33 AM
Im Juni 2025 lag die Industrieproduktion in Österreich 6,1 Prozent über dem Vorkrisenniveau (Februar 2020). Damit weisen nur fünf Länder der Eurozone eine bessere Entwicklung auf, in acht Ländern ging die Produktion sogar zurück. Am stärksten ist der Rückgang in Deutschland mit minus 14 Prozent. 2/2
August 11, 2025 at 8:20 AM
Wenn sie den gleichen Stundenlohn haben und die zwei Teilzeitkräfte in Summe gleich viel arbeiten wie eine Vollzeitkraft, sollte es bei den Lohnkosten eigentlich keinen Unterschied geben.
August 5, 2025 at 12:33 PM
Angesichts der Herbstlohnrunde nehmen sie auch gleich noch die Lohnverhandlungsformel ins Visier, die Beschäftigten Teuerungsausgleich + Anteil am Produktivitätswachstum garantieren soll.

Wer niedrigere Lohnsteigerungen möchte, verzerrt eben einfach die Berechnung der Produktivitätsentwicklung. 5/5
August 5, 2025 at 10:52 AM
Dabei handelt es sich also nur um einen weiteren Versuch Teilzeitkräfte und unser progressives Einkommensteuersystem zu kritisieren. Dass Menschen mit höherem Einkommen mehr beitragen sollen ist ihnen nämlich ein Dorn im Auge. 4/5
August 5, 2025 at 10:52 AM
Die Stundenproduktivität ist seit 2005 um 14 % gestiegen. Selbst im Vorkrisenvergleich, trotz Krise, noch um 3 %.

Eine viel positivere Entwicklung als die Agenda-Analyse zeigt. Logischerweise sinkt die Produktivität pro Arbeitnehmer:in mit steigendem Teilzeitanteil - ein statistischer Effekt. 3/5
August 5, 2025 at 10:52 AM
Die Produktivität, also die Wertschöpfung pro Arbeitnehmer:in, ist keine relevante Größe. Denn schaffen zwei Teilzeitkräfte den gleichen Output wie eine Vollzeitkraft ist die Produktivität pro Arbeitskraft nur halb so hoch. An der Stundenproduktivität ändert sich aber nichts - und darum geht es. 2/5
August 5, 2025 at 10:52 AM