Tanzhaus Zürich
Kommende Events (23)

MovingTowardsZero #3: Radikal Kreativ – Aktionskunst für den Wandel
Das Tanzhaus Zürich lädt zur monatlichen Reihe MovingTowardsZero, die Kreativität als Instrument für sozialen und ökologischen Wandel begreift und renommierte Expert:innen aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus zusammenbringt. In MovingTowardsZero #3 "Radikal Kreativ – Aktionskunst für den Wandel" vermitteln Die Radikalen Töchter Ansätze der Aktionskunst und des künstlerischen Aktivismus, um Menschlichkeit, Haltung, Leidenschaft und Handlungsfähigkeit zu fördern; die Buchhandlung1002F präsentiert vor Ort eine Auswahl an Büchern.
Radikal kreativ – Aktionskunst für den Wandel
Radikal kreativ – Aktionskunst für den Wandel: MovingTowardsZero #3 mit Cesy Leonard von Radikale Töchter.
MovingTowardsZero #3: Cesy Leonard / Radikale Töchter
MovingTowardsZero #3: Cesy Leonard / Radikale Töchter ist Teil einer monatlichen Veranstaltungsreihe im Tanzhaus Zürich, in der die Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Aktivismus für gesellschaftlichen Wandel erforscht wird.

Happening Jam: Political Marketplace
Der Happening Jam: Political Marketplace ist ein offener, nicht-hierarchischer, zeitbasierter Happening Jam, bei dem Bewegung, Stimme, Klang und Beobachtung zusammenkommen und ohne feste Trennung zwischen Performenden und Publikum Dadas Einsatz von Absurdität, Spiel und Verweigerung als politische Werkzeuge in verkörperte Aktion statt Debatte übersetzt. Verwurzelt in der dadaistischen Geschichte Zürichs und inspiriert vom Cabaret Voltaire und Marcel Jancos Plakatentwurf für Chant N_** aus dem Jahr 1916, findet der Political Marketplace in Zusammenarbeit mit dem Cabaret Voltaire im Rahmen der Ausstellung Suzanne Perrottet. After Dada, After Dance statt; im Cabaret Voltaire gibt es am 13. Februar ebenfalls ein Political Marketplace sowie am 26. Februar eine Performance mit New Kyd.

ALL RISE
ALL RISE untersucht das Gericht als Ritual des Rechtssystems und die Spannung zwischen dem juristischen Anspruch auf Lesbarkeit und Kohärenz und der oft unkoherenten Natur von Trauma; der Prozess wird als Raum des Wartens inszeniert, in dem Urteil, Kohärenz und Sinnstiftung aufgeschoben und die Rollen von Zeug:in, Richter:in und Anwält:in zwischen Publikum und Performer:innen geteilt werden.

Immersive Dance Concert: I'll meet you at the end
Immersive Dance Concert: I'll meet you at the end ist ein immersives Tanzkonzert, das eindringliche Erzählkunst, Live‑Musik und viszerale Tanzpartituren verbindet und sich von der Strassburger Tanzwut (1518) inspirieren lässt. Durch postmoderne Tanzvariationen und das Geisterstück The Woman in Black werden unterdrückte Geschichten und übernatürliche Tänze wieder zum Leben erweckt, die Grenzen zwischen Konzert, Tanzabend und Performancekunst verschwimmen und das Publikum in einen Grenzbereich zwischen Leben und Tod, Protest und Erschöpfung, Liebe und Schmerz führen.
Immersive Dance Concert: I'll meet you at the end
Ein immersives Tanzkonzert im Tanzhaus Zürich, das körperliche, unmittelbare Bewegung, Livemusik und Storytelling zu einem transformierenden Abend zeitgenössischen Tanzes in einem intimen, klangvollen Raum vereint.
Imaginary Dancescape mit Céline Barreau
Partizipative Tanzsession "Imaginary Dancescape" mit Céline Barreau im Tanzhaus Zürich. Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Fähigkeiten sind eingeladen, gemeinsam zu Live‑Musik in einer einladenden, kreativen, bewegungszentrierten Erfahrung zu tanzen.

Offenes Labor
Das Kollektiv dance me to the end lädt professionelle und nicht‑professionelle Tänzer:innen jeden Alters zu einem Offenen Labor ein, das mit einem gemeinsamen Warm‑up beginnt und in dem Kollektivmitglieder ihre aktuellen Arbeitsprozesse durch gezielte, tanzimprovisatorische Aufgaben allein, zu zweit oder als Gruppe erkunden. Feedback ist willkommen; das Labor endet mit einem gemeinsamen Austausch, wird von mindestens zwei Mitgliedern geleitet (alle acht Mitglieder sind am Samstagmorgen anwesend) und ein erstes Offenes Labor findet am 28. Februar in den Räumlichkeiten der Brücki 235 statt, ideal für alle mit Improvisationserfahrung, die durch Tanz kreieren, erkunden und sich verbinden möchten.

مشاركة (mushāraka)
مشاركة (mushāraka) ist ein performatives Sharing von Aws Al-Zubaïdy, das erforscht, was es bedeutet, „hier, aber gleichzeitig dort“ zu sein — wenn der Körper anwesend ist, während die Gedanken abschweifen, und reflektiert Leben und Tod im Kontext des andauernden Genozids in Palästina. Durch Bewegung und Physical Theatre, intime und zugleich ironische Handlungen sowie das Eindringen sich rasant wandelnder Nachrichten und Werbung zeigt das Stück, wie extreme Gewalt und Tod schnell zur verstörenden Alltäglichkeit werden können und hinterfragt, wie Distanz, Zeit, Wiederholung und die Rolle der Kunst unsere Wahrnehmung von Leid prägen; entstanden während einer Residenz im Rahmen des Artists-at-Risk-Programms mit RENA in Zusammenarbeit mit der Gessnerallee, dem Tanzhaus Zürich und dem Theater Neumarkt.

Rodeos
In Rodeos setzen Ana Laura Lozza und Bárbara Hang sich mit Verpflichtung als radikal relationalem Zustand auseinander und untersuchen Interdependenz, Verletzlichkeit und Intimität durch choreografische Experimente mit Körpern, Materialien und Zeit. Das Sharing gewährt Einblick in die während der Residenz entstandenen Prozesse, Fragen und Situationen und lädt das Publikum ein, darüber nachzudenken, wie wir einander unterstützen und ein gemeinsames Leben gestalten.

Coming Soon
Coming Soon ist ein Solo von und mit Soraya Leila Emery, das inspiriert von Ingres’ La Grande Odalisque die ikonische Odaliske unterwandert, orientalistische Klischees hinterfragt und durch Groteske, Überzeichnung und bewusste Ambiguität alternative Erzählungen und Fantasieräume eröffnet. Im Rahmen der Arbeit findet die Workshop-Serie Pleasure Practices von und mit Soraya Leila Emery statt.
Presence Remains: Performance, Play, Playfight
Presence Remains präsentiert eine körperzentrierte Erfahrung, die Spiel, Tanz, Kampfsport und Achtsamkeit verbindet, um Bewusstsein und Verbundenheit zu fördern. Im Tanzhaus Zürich lädt die immersive Performance zu Bewegung, Stille und Reflexion über Präsenz und Verbundenheit ein.
Soraya Leila Emery: Coming Soon
Soraya Leila Emerys 'Coming Soon' ist eine vielschichtige Tanzperformance im Tanzhaus Zürich, die orientalistischen Klischees durch Bewegung und Bildsprache hinterfragt. Das Stück verbindet zeitgenössische Choreografie mit kultureller Kritik und lädt das Publikum in einer intimen urbanen Spielstätte dazu ein, über Repräsentation und Identität nachzudenken.
Workshop: Improvisations- und Kompositionslabor
Workshop mit Jill Johnson (ehemals Frankfurter Ballett), Fokus auf kreative Improvisation und choreografische Entwicklung.
Open Dance - Deine Reise im Dunkeln
Open Dance - Deine Reise im Dunkeln lädt zu einer einzigartigen Tanzreise ein: Experimentiere und tanze frei im Dunkeln zu chaotischer Musik – ohne Bewertungen oder Ablenkungen.

Trilogie In Praise of Vulnerability: HATE ME, TENDER
Zum ersten Mal zeigt Teresa Vittucci ihre Trilogie In Praise of Vulnerability in ihrer Gesamtheit am Tanzhaus Zürich; die Arbeiten HATE ME, TENDER, DOOM und SANE SATAN sind in derselben Woche zu Gast. In dem Solo HATE ME, TENDER setzt sich Vittucci klug und humorvoll mit der Jungfrau Maria auseinander, entschlüsselt ihr queeres Potenzial, dekonstruert die Fetischisierung der Jungfräulichkeit und das Stück wurde 2019 mit dem Schweizer Tanzpreis ausgezeichnet.

Trilogie In Praise of Vulnerability: DOOM
Zum ersten Mal zeigt Teresa Vittucci ihre Trilogie In Praise of Vulnerability in ihrer Gesamtheit; DOOM, der zweite Teil, erkundet zusammen mit Komponistin und Performerin Colin Self den Ursprung des Weiblichen anhand von Eva und Pandora aus griechischer Mythologie und dem biblischen Buch Genesis und untersucht, wie diese Erzählungen Weiblichkeit und die soziale Stellung von Frauen prägen. Im Anschluss an die Veranstaltung vom 9. April findet ein Publikumsgespräch zwischen Teresa Vittucci und Dr. phil. Andrea Zimmermann statt.

Trilogie In Praise of Vulnerability: SANE SATAN
Teresa Vittucci zeigt erstmals ihre Trilogie In Praise of Vulnerability in ihrer Gesamtheit im Tanzhaus Zürich; HATE ME, TENDER, DOOM und SANE SATAN sind alle in derselben Woche zu sehen. Im letzten Teil SANE SATAN durchleuchtet Vittucci mit Humor die Erzählungen und Bilder des Teufels und sucht eine neue, queer-feministische Lesart, in der Satan als verführerisch, monströs und potenzielle Kompliz:in für Ausgegrenzte erscheint.
Cosima Grand
Cosima Grand ist ein zeitgenössisches Tanzstück von Zeit Labor, das im Tanzhaus Zürich gezeigt wird. Das Stück verbindet präzise, ausdrucksstarke Bewegungen mit einer reduzierten Bühne, um Erinnerung, Zeit und menschliche Verbindung zu erforschen und bietet eine intime, zum Nachdenken anregende Aufführung in der Zürcher Tanzszene.

MovingTowardsZero #2: Was bringt das überhaupt?
MovingTowardsZero #2: Was bringt das überhaupt? Das Tanzhaus Zürich lädt in seiner monatlichen Reihe MovingTowardsZero renommierte Expert:innen aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus ein, um mit Kreativität neue Perspektiven auf soziale und ökologische Herausforderungen zu entwickeln; in dieser Ausgabe nehmen Zamzam Ibrahim und Farah Ahmed mit sarkastischem Humor den Klimazynismus auseinander, und die Buchhandlung1002F präsentiert vor Ort eine feine Auswahl an Büchern.
MovingTowardsZero #2: Was bringt das überhaupt?
Begleiten Sie Zamzam Ibrahim und Farah Ahme zur zweiten Ausgabe von MovingTowardsZero, einer literaturzentrierten Diskussion im Tanzhaus Zürich. Das Gespräch, angestoßen durch die Frage „Was bringt das überhaupt?“, erkundet zeitgenössische Sprache, Ideen und Lektüren, die konventionelle Ansätze infrage stellen; erwarten Sie einen nachdenklichen, intimen Abend des Dialogs in einem für seine künstlerische Ausrichtung bekannten Veranstaltungsort.

Heavy Weight
Heavy Weight ist eine choreografische Recherche von Sheena McGrandles und Claire Vivianne Sobottke, die untersucht, wozu Körper fähig sind und sich mit Gewicht, Schwerkraft, Erschöpfung, Schwebezuständen und Widerstand sowie der Frage beschäftigt, wie Stärke vergeschlechtlicht ist und wie Scheitern virtuos werden kann. In vier Kapiteln — Heavy Stunt, Funny, Eloquent und Resistance — bewegt sich die Arbeit zwischen Slapstick, politischer Rede, Erotik und physischer Kollision und wird von und mit Sheena McGrandles und Vivianne Sobottke gezeigt.