Theresa Bäuerlein
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Theresa Bäuerlein
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Co-Gründerin @krautreporter | ✉️Newsletter:✉️ https://steady.page/en/verstand-verlieren/newsletter/sign_up | Perfetkionistin.
In meinem Newsletter morgen schreibe ich darüber, was schüchterne Menschen sonst noch gut können – und was wir oft über uns missverstehen.

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Wie du nicht den Verstand verlierst
Wöchentliche Einsichten für Menschen, die klarer denken und sich weniger überrollt fühlen wollen. Immer mittwochs.
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February 3, 2026 at 9:03 AM
Vielleicht brauchen wir schüchternen Menschen gar keine Persönlichkeitsveränderungen oder ein “neues Ich”, das frei von Selbstzweifeln durchs Leben stapft.
February 3, 2026 at 9:03 AM
Diese Liste habe ich mir nicht ausgedacht. Sie stammt aus dem Buch “How to be yourself” der US-Psychologin Ellen Hendriksen. Nachdem ich ihr Buch gelesen habe, ist mir vieles klar geworden.
February 3, 2026 at 9:03 AM
Häufig sind sie:

- nachdenklich – sie überlegen genau, bevor sie etwas sagen
- gewissenhaft und mit einer ausgeprägten Arbeitsethik
- gut darin, sich Gesichter zu merken
- einfühlsam
- wohlwollend, hilfsbereit und altruistisch
- rücksichtsvoll gegenüber den Bedürfnissen anderer
February 3, 2026 at 9:03 AM
Tatsache ist: Auch extrovertierte und selbstbewusste Menschen können schüchtern sein.

Und: Schüchterne Menschen verfügen häufig über Fähigkeiten, die dringend gebraucht werden.

Klingt übertrieben? Hier eine Liste von Eigenschaften, die für viele schüchterne Menschen typisch sind:
February 3, 2026 at 9:03 AM
In meinem Newsletter schreibe ich darüber, wie wir das schaffen können. Hier kostenlos anmelden: steady.page/de/verstand...
Wie du nicht den Verstand verlierst
Wöchentliche Einsichten für Menschen, die klarer denken und sich weniger überrollt fühlen wollen. Immer mittwochs.
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January 27, 2026 at 9:05 AM
Es ist wichtig, einen Umgang mit Informationen zu finden, der das eigene Belastungssystem ernst nimmt. Nur wer nicht ständig überfordert ist, kann noch unterscheiden, wo Handeln wirklich möglich ist.
January 27, 2026 at 9:05 AM
Wir leben heute oft nicht mehr mit den Nachrichten, sondern IN ihnen. Sie füllen jede Lücke, jede U-Bahn-Fahrt, jede Pause. Davon Distanz zu suchen, ist deshalb kein moralisches Versagen.
January 27, 2026 at 9:05 AM
Diese Kombination – hohe Relevanz bei gleichzeitiger Ohnmacht – macht unser Stresssystem fertig. Evolutionär ist unser Alarmmodus darauf ausgelegt, in Handlung überzugehen. Wenn wir aber nicht handeln können, bleibt der Alarm an.
January 27, 2026 at 9:05 AM
Das Problem heute: Nachrichten über Kriege oder Klimakrisen sind hochgradig relevant, aber unsere individuelle Kontrollmöglichkeit liegt bei fast Null.
January 27, 2026 at 9:05 AM
1. Wie relevant ist eine Information? (Primäre Bewertung)
2. Kann ich damit umgehen? Habe ich Kontrolle? (Sekundäre Bewertung)
January 27, 2026 at 9:05 AM
Aber dieses Gefühl der Überwältigung ist kein Zeichen von Desinteresse. Oder Empathiemangel. Es ist ein Resultat davon, wie unser Gehirn Informationen bewertet.

In der Psychologie nennt man das „Cognitive Appraisal“. Unser Gehirn prüft ständig:
January 27, 2026 at 9:05 AM
Man liest eine Schlagzeile und möchte am liebsten das Handy wegwerfen. Sofort meldet sich die innere Kritik: Wie kannst du es wagen? Du liest von diesen Krisen nur, andere leben darin.
January 27, 2026 at 9:05 AM
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Wie du nicht den Verstand verlierst
Wöchentliche Einsichten für Menschen, die klarer denken und sich weniger überrollt fühlen wollen. Immer mittwochs.
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January 23, 2026 at 7:21 AM
5. Gib dich deiner Introversion hin, wenn du mit dem Sozialen fertig bist. Der Persönlichkeitspsychologe Brian Little beschreibt das als „restorative niche“: Introvertierte können sich für kurze Zeit wie Extrovertierte verhalten, solange sie sich zur Erholung zurückziehen dürfen.
January 23, 2026 at 7:21 AM
4. Sorge für Verbindlichkeit. Buche etwas, das Geld kostet, oder sag zu, Material oder Essen mitzubringen. Dann gehst du auch wirklich hin.
January 23, 2026 at 7:21 AM
3. Wähle Aktivitäten, bei denen Reden nicht der Hauptzweck ist. Gemeinsames Tun entlastet Gespräche und macht Pausen unpeinlich. Wandern zum Beispiel. Oder man schaut gemeinsam einen Film, den man schon kennt, und plaudert nebenbei.
January 23, 2026 at 7:21 AM
2. Hör ruhig mehr zu, als dass du redest. Die Glücksforscherin Sonja Lyubomirsky sagt: Es reicht, unter Menschen zu sein – auch still –, um vom sozialen Effekt zu profitieren.
January 23, 2026 at 7:21 AM
1. Melde dich für etwas an, das regelmäßig stattfindet und auch ohne dich läuft. Ein „Wir sitzen still da und lesen“-Club zählt auch. Hauptsache, du gehst unter Menschen.
January 23, 2026 at 7:21 AM