Christian Bettges
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chbettges.bsky.social
Christian Bettges
@chbettges.bsky.social
Dr. phil. in art, freier Autor und Regisseur von TV-Dokumentationen - so z.B. "Jürgen Habermas - Philosoph und Europäer" und "Hannah Arendt - eine Jüdin im Pariser Exil" (beides ARTE). Sozial-, Kunst- und Medienphilosophie.
der AfD aggressive Queerfeindlichkeit, somit das Triggern tatsächlicher alltäglicher Gewalt, und die Reduktion von Frauen auf Gebärtätigkeit beinhaltetet. Diese warmherzige "Reportage" von Mariam Lau lässt in @zeit.de verzichtet darauf. Das ist oberflächliches Beobachten , kein Journalismus.
February 8, 2026 at 12:15 PM
Vieles geschieht eher aus Verzweiflung über den Relevanzverlust durch Social Media und der Panik, trotzdem noch Menschen erreichen zu sollen. Deshalb wachsen ja die etablierten Medien in Instagram und Youtube hinein, um Bedeutungsverluste zu kompensieren.
February 7, 2026 at 12:15 PM
Es ist insofern nicht so, dass "die Produktion eines Publikums, das sich mit den herrschenden gesellschaftlichen Macht- & Gewaltformen arrangiert bis identifiziert", angestrebt wird, wie @tinido.bsky.social schreibt. Diese "Manipulationshypothese" verkennt die Legitimationskrise der Medien.
February 7, 2026 at 12:13 PM
Auch Annahmen über das "Populäre", das, "was die Leute wollen", sind eher ein Effekt interner Kommunikationen als Wissen über tatsächliches Publikumsverhalten - weil die nicht berücksichtigt werden, die eh nicht mehr gucken, lesen oder hören. Und es setzt sich selten das Anspruchsvolle durch.
February 7, 2026 at 12:09 PM
Es sind oft keine Weltbezüge, sondern interne Kommunikationsordnungen und Hierarchien, die zu den Problemen führen - wozu natürlich auch gehört, dass Quoten, Auflagen und Relevanz in sozialen Medien sich vor die Weltbezüge schieben und Kommunikationen nur in bestimmtem Milieus bewegen.
February 7, 2026 at 12:06 PM
In voller Länge kann "Michel Foucault auf der Reeperbahn" in meinem Substack wie auch in meinem Youtube-Kanal gehört/gesehen werden.
February 7, 2026 at 7:57 AM