Ilko-Sascha Kowalczuk
ilkokowalczuk.bsky.social
Ilko-Sascha Kowalczuk
@ilkokowalczuk.bsky.social

Wollte immer Historiker werden, ich arbeite dran:"Seltsam,im Nebel zu wandern!/Leben ist Einsamsein."

Ilko-Sascha Kowalczuk is a German historian and author. His work is focused on the German Democratic Republic and its Ministry for State Security.

Source: Wikipedia
Political science 53%
History 23%

Und das finden Sie lustig oder geistreich? Oder kennen Sie einfach nicht die Titelgeschichte?

Wer das heute benutzt, meint ja, die Zeiten sind so wie damals - und verharmlost damit die SED-Diktatur, weil sie auf eine Stufe mit der Gegenwart gestellt wird.

5/Frage stellen wird – ist gut beraten, die Komplexität und Vielschichtigkeit zu berücksichtigen und nicht eben mal Millionen ausgrenzen, nur weil sie ins eigene Bild nicht passen. (Das Logo ist als Symbolbild gewählt worden!)

4/diesem Kollektiv. Wer Vergangenheit zu einer anspruchsvollen Geschichte weben will - unabhängig von den eigenen Erfahrungen, die dann aber auch als Ich-Erfahrungen gekennzeichnet werden müssen und die dann niemand in

3/zehntausende politische Häftlinge) und auch die Millionen, die seit 1990 aus vielen Gründen den Osten verließen. Warum diese Millionen ignoriert werden? Die passen schwerlich in das „Wir-Narrativ“, denn die verweigerten sich ja zu offenkundig

2/geäußert. Auffällig ist in diesen Debatten auch, dass die Ost-Verklärer konsequent eine riesengroße (heterogene) Menschengruppe ausklammern, nicht einbeziehen in ihre Betrachtungen und wenn, dann meist eher abschätzig: die Millionen, die zwischen 1949 und 1990 aus der DDR flüchteten (darunter

1/Wer der „Osten“ ist, was der „Osten“ ist, wer ein „Ostler“ ist, wird an vielen Stellen, vor allem in den Sozialen Medien, erbittert diskutiert. Immer wieder ist zu lesen und zu hören „Wir im Osten“, „Unsere DDR“, „Unser Leben“ – eine Minderheit beansprucht, für alle zu reden.Ich habe mich oft dazu

4/und Wortgebrauch, dass es eine Fälschung ist, denn Bärbel redete und schrieb so nicht, ganz und gar nicht.

3/keine Heilige, aber sie hatten einen unbestechlichen Kompass, der auch irritieren konnte, der aber die SED-Diktatur nie auf so eine plumpe Weise verharmlost hätte. Das "Zitat" tauchte erst lange nach ihrem Tod erstmals auf - jeder der Bärbel ein bißchen kannte, erkennt übrigens schon am Sprach-

2/persönlichen Zugang zu Bärbel hatten und mit denen Bärbel vermutlich heute kein Wort mehr reden würde, denn die Menschenfeindlichkeit, Ausgrenzung, der Rassismus, die Hatz auf Andersdenkende, Faschismus waren Bärbel, der engen Freundin von Petra Kelly, immer zutiefst verhasst. Bärbel war

1/Aktuell wird wieder verstärkt dieses Fake-Zitat von Bärbel Bohley (1945-2010) benutzt, so auch von der AfD und anderen Rechtsauslegern, Schwurblern, Unzufriedenen, um die Bundesrepublik mit der SED-Diktatur und der Stasi gleichzusetzen. Dieses angebliche Zitat ist eine Erfindung von Leuten, die

Sind das nicht seine Genossen als ständiger jw-autor und Lenin-Anhänger?

2/Ich versuche jeweils, historische und aktuelle Kontexte vorzustellen. In den nächsten Staffeln werden wir Orte, Ereignisse, Personen, Bauten, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft symbolisieren, betrachten. (www.ddr-museum.de/de/presse/ne...)
Neues Filmprojekt »Orte Ost« mit Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk | Presse
Das DDR Museum präsentiert das neue Filmprojekt »Orte Ost« mit Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk. Die Premiere findet am 13. Januar im Industriesalon Schöneweide statt.
www.ddr-museum.de

1/ORTE OST: Morgen ist es soweit - unser Pilotfilm "Oberschöneweide - Das Sillicon Valley des Osten" feiert Premiere (Industriesalon, ausverkauft). Anschließend werden in der ersten Staffel jeweils etwa 25minütige Filme über Erinnerungsorte in Ost-Berlin alle zwei Wochen auf youtube freigeschaltet.
Neues Filmprojekt »Orte Ost« mit Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk | Presse
Das DDR Museum präsentiert das neue Filmprojekt »Orte Ost« mit Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk. Die Premiere findet am 13. Januar im Industriesalon Schöneweide statt.
www.ddr-museum.de

3/Rudi Molt wird einen festen Platz im Erinnerungskanon an die SED-Diktatur, der Oppositions- und Verfolgungsgeschichte und in der Aufarbeitung, zu der er in den 1990er Jahren viel beitrug, haben.

2/stellung – ein aufrichtiges Dokument von einem aufrichtigen Menschen in Zeiten der SED-Diktatur. So erzählte er 1994 vor der Enquete-Kommission SED-Diktatur bei einer berühmten Anhörung in Jena selbst von sich: (diese lange Passage giubt es aus Platzgründen nur auf Facebook)

Und wieder eine sehr traurige Nachricht: Rudolf Molt, fast nur als Rudi Molt bekannt (geb. 1952) ist am 8.1.2026 verstorben. Er war ein Oppositioneller, der von 1968 bis zu seiner Verhaftung in Ost-Berlin eine sehr wichtige Rolle spielte. Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie seine Selbstdar-

Ein sehr interessanter Bericht von @doreenreinhard.bsky.social über einen russischen Emigrantenverein in Dresden, der Nawalny erinnert, warum er in Moskau als Feindorganisation eingestuft wurde und wie Ostdeutsche Putin unterstützen taz.de/Exilrussen-u...

lieber herr thumann, das erste mal bin ich etwas irritiert über einen post von ihnen: putin gegen die ukraine - ja! aber die deutschen gegen stalin - und nicht umgekehrt. Oder?
Wir müssen uns in diesem Landtagswahljahr wohl darauf einstellen, dass die AfD von Bild, Welt und anderen Springer-Medien massiv unterstützt wird. Hugenberg lässt grüßen.
In Dresden pflegen russische Oppositionelle ein Mahnmal für Alexej Nawalny. Es ist an einem besonderen Ort: gegenüber von Putins früherer KGB-Zentrale.

Ihr Verein wird auch im Exil bedroht. In Russland wurde er nun als „unerwünschte Organisation“ eingestuft. @taz.de

taz.de/Exilrussen-u...
Exilrussen unter Beschuss: Putins langer Arm bis Dresden
In Dresden pflegen russische Exil-Oppositionelle ein Nawalny-Mahnmal. Ihr Verein wurde in Russland nun als „unerwünschte Organisation“ eingestuft.
taz.de

Ok, Teil der Gruselshow Berlin-Lichtenberg Januar 2026: den muss ich noch bringen - SU-Fahnen, DDR-Fahnen, Kuba-Fahnen, Russland-Fahnen, was-weiß-ich-für-Fahnen-von-welchen-Diktaturen-auch-immer - alles gewohnt, aber KDVR-Fahne: Das macht auch mich sprachlos.

Teil 3 der Gruselshow Januar 2026 Berlin-Lichtenberg:Nicht nur, dass die den Text ablesen müssen, die lesen auch statt zu singen. Ob den Terroranhängern eigentlich bewusst, dass ihre Comedyshow wirklich lustig ist und keinerlei Momente des Fremdschämens enthält?

5/erstaunlichen und unterhaltsamen Entdeckungsreise lautet: „Was würde er wohl über dieses Buch denken, das er in jedem Fall nicht hätte lesen können.“ Herzlichen Glückwunsch!

4/Zeugnisse. Corbin aber begab sich in dessen Spuren, er entriss diesen Niemand dem Vergessen und rekonstruierte eine Biographie über einen Mann, einen Holzschuhmacher (1798-1876), den niemand kennt. Der letzte Satz dieser

3/gewöhnliches Leben". Er ging ins Archiv und teilte den verdutzten Archivaren mit, dass er noch nicht wisse, was er suche. Im Standesamtsregister suchte er wahllos einen Namen heraus. Der Mann, für den er sich entschied, war einer der unzähligen Vergessenen. Er hinterließ keine schriftlichen

2/des Windes, des Meeres, der Kirchenglocken, der Düfte und und und. Und immer waren die Ergebnisse und Wendungen so überraschend wie originell. Mein Lieblingsbuch von ihm erschien 1988 und heißt auf Deutsch (1999) "Auf den Spuren eines Unbekannten. Ein Historiker rekonstruiert ein ganz

1/Heute wird der französische Historiker Alain Corbin 90 Jahre alt. Zunächst in der Tradtion der Annales-Schule stehend wandte er sich immer mehr der Mentalitätsgeschichte des großen Lucien Febvres zu. Er schrieb unterhaltsame, gelehrte und Augen öffnende, herrliche Bücher über die Kulturgeschichtes

sorry!

zumindest bei Luxemburg