Petit Feu
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Petit Feu
@petitfeu.bsky.social
Still suffering from #MECFS. Life still on hold.

she/her

💙 = ME/CFS solidarity

#noAfD
🚨 relativ langer Artikel und entsprechend aufwühlend. Ich bitte v.a. Nichtbetroffene, sich einzusetzen und an das KH zu schreiben (expliziter Wunsch von Savannah, siehe Artikel).

Danke an alle, die dafür sorgen, dass die Welt hinschaut. Es ist unerträglich, dass dies immer noch passiert.

2/2
January 23, 2026 at 8:49 PM
Genau, das ursprüngliche Problem gibt es trotzdem. Und man findet es nur, wenn man wirklich sucht.
January 23, 2026 at 1:54 PM
Bist du selbst betroffen?
January 23, 2026 at 1:50 PM
Diagnostik ist für mich immer Ursachensuche. Aber wenn man einfach immer dieselbe Untersuchung macht, ist man ja offensichtlich gar nicht auf der Suche nach der Ursache. Da kann dann nicht sagen, dass es "zu viel Ursachensuche" ist, da die ja gar nicht mehr stattfindet.

2/2
January 23, 2026 at 1:35 PM
Ja, Leute werden teilweise jahrelang sinnlos im Kreis geschickt. Fände es nur wichtig, das dann richtig zu benennen. "Überdiagnostik" kenne ich nur als: hier wird zu viel rumgesucht, wir müssen aufhören, weil es gar nichts zu finden gibt.

1/2
January 23, 2026 at 1:35 PM
Unterstützung = Psychotherapie?
January 23, 2026 at 1:24 PM
Genau, wer schützt uns eigentlich davor? Was ich schon Fragebögen ausgefüllt hab...
January 23, 2026 at 1:04 PM
Es braucht dringend eine Erfolgsprämie für korrekte Diagnosen. Je länger ein*e Patient*in schon erfolglos auf der Suche ist, umso höher.

Haha, stell dir mal vor, plötzlich wären wir alle spannende Fälle und jeder will uns knacken 😂
January 23, 2026 at 1:02 PM
Aus diesem Grund ist "Überdiagnostik" für mich ein rotes Tuch. Nichtsdestotrotz ist sinnloses Performen von Untersuchungen natürlich Quatsch und verursacht unnötige Kosten. Würde da aber eher von Quatsch-Diagnostik sprechen.

3/3
January 23, 2026 at 12:59 PM
dann frühzeitige Festlegung auf Somatisierung und ab da wird jegliche sinnvolle somatische Diagnostik verweigert ("Überdiagnostik"), weil das angeblich die Somatisierung verschlimmert.

2/3
January 23, 2026 at 12:59 PM
Offenbar werden unter Überdiagnostik verschiedene Dinge verstanden. Obige Interpretation höre ich z.B. zum ersten Mal. Was ich selber oft erlebt, bzw. von anderen gehört habe: Man macht bei körperlicher Symptomatik ein bisschen somatische Standarddiagnostik (mit Glück),

1/3
January 23, 2026 at 12:59 PM
Ok, jetzt verstehe ich deinen Satz. Ist aber halt auch wieder ein Strohmann. Niemand hat gesagt, dass man die Psyche nicht behandeln darf, wenn sie krank ist.
January 22, 2026 at 9:03 PM
Etwas wird behandelt, wenn es krank ist. Das gilt auch für die Psyche. Auch für psychische Erkrankungen gibt es Diagnosekriterien. Verstehe nicht, wie du auf die Idee kommst, dass eine somatische Diagnose eine Indikation für die Behandlung der Psyche darstellt.
January 22, 2026 at 8:49 PM
Reposted by Petit Feu
Wir können unsere Hypothesen zur Verfügung stellen, über deren Gültigkeit entscheiden aber die Personen, die es betrifft.

Zur therapeutischen Ethik (und der völligen Missachtung dieser) bei ME/CFS empfehle ich dieses Paper von Jo Hunt & Charlotte Blease @crblease.bsky.social
Re-visiting professional ethics in psychotherapy: reflections on the use of talking therapies as a supportive adjunct for myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome and ‘medically unexplained ...
Following years of debate over the effectiveness of cognitive behavioural therapy for myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome (ME/CFS), public health bodies in the UK and beyond have determ...
jme.bmj.com
January 22, 2026 at 6:53 PM
Reposted by Petit Feu
Es trifft keine spezifischen Vorhersagen, formuliert also keine überprüfbaren Hypothesen und ist damit nicht falsifizierbar oder auch: „irgendwie immer wahr“.

Das BPSM postuliert den Truism, dass Körper, Psyche und Soziales (literally) IRGENDWIE miteinander zusammenhängen.
January 22, 2026 at 6:42 PM
Ja, zumindest kurzfristig. Was man langfristig sparen würde, ist dann ja oft nicht so wichtig. Und dann gibt es natürlich auch weiterhin die Leute, die bremsen, wo sie können, weil sie durch die Anerkennung als körperliche Erkrankung Nachteile befürchten (welcher Art auch immer).
January 22, 2026 at 5:32 PM
Reposted by Petit Feu
Es wirkt, als würde man ein Haus bauen
- ohne Statiker:innen
– stattdessen mit Personen, die bezweifeln, dass überhaupt gebaut werden sollte.
January 22, 2026 at 10:35 AM
Ständig wird betont, dass Forschung fehlt und dass man noch nicht viel weiß. Aber dann auf DIE Expertinnen verzichten in so einem entscheidenden Schritt 🤦‍♀️ Es ist offensichtlich, dass man vieles einfach nicht wissen WILL.
January 22, 2026 at 4:08 PM